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Hund und Frühling: Zeckenschutz und Fellwechsel

März 7, 2026 Redaktion SeiSmart
Hund und Frühling: Zeckenschutz und Fellwechsel

Der Frühling ist die schönste Zeit für Hunde – und ihre Besitzer. Doch die ersten warmen Wochen bringen Herausforderungen: Zecken werden aktiv und das Winterfell wechselt.

Zeckensaison: Ab wann sind sie gefährlich?

Zecken werden ab einer Außentemperatur von 7 bis 8 Grad aktiv – das kann schon im Februar sein. Sie lauern in Gräsern und Büschen. Beim Hund setzen sie sich besonders gerne in der Achselgegend und am Bauch fest.

Zeckenschutzmittel für Hunde

  • Spot-On-Präparate – im Nacken aufgetragen, wirken 4-8 Wochen
  • Zeckenhalsbänder – langzeitwirksam, bis zu 8 Monate
  • Tabletten (z.B. Bravecto) – auf Rezept vom Tierarzt

Zecke entfernt – was tun?

Sofort mit Zeckenzange direkt am Kopf fassen und herausziehen. Bissstelle desinfizieren. Beobachten Sie in den nächsten Wochen auf Rötungen.

Der Fellwechsel im Frühling

Im Frühling wechseln die meisten Hunde ihr Winterfell. Das dauert vier bis sechs Wochen. Regelmäßiges Bürsten hilft, das abgestorbene Fell zu entfernen.

Fellpflegewerkzeug für den Frühjahrsfellwechsel

Ein Furminator entfernt das tote Unterfell effektiv. Nach dem Bürsten im Freien – so landet das Fell nicht auf Möbeln.

Ernährung beim Fellwechsel

Biotin, Omega-3-Fettsäuren und Zink unterstützen einen gesunden Fellwechsel. Leinöl kann bei stumpfem Fell hilfreich sein.

Mehr Tipps zur Hundepflege finden Sie in unserem Bereich Tierwelt und Haustiere.

Fazit: Mit richtigem Zeckenschutz, regelmäßigem Bürsten und etwas Aufmerksamkeit starten Sie mit Ihrem Hund perfekt in den Frühling.

Häufige Fehler vermeiden

Selbst gut gemeinte Tierhalter machen manchmal Fehler. Die häufigsten lassen sich leicht vermeiden wenn man sie kennt. Informieren Sie sich regelmäßig über neue Erkenntnisse aus der Tiermedizin und Verhaltensforschung.

  • Zu wenig Sozialisierung in der Jugendphase – prägt das Tier fürs Leben
  • Anthropomorphisierung – Tiere nach menschlichen Maßstäben bewerten
  • Inkonsistente Regeln – Tiere brauchen klare, gleichbleibende Strukturen
  • Tierarztbesuche zu lange hinauszögern – früh erkennen spart Leid und Kosten

Praktische Tipps für den Alltag

Die besten Ratschläge nutzen wenig, wenn sie nicht im Alltag umsetzbar sind. Diese praktischen Tipps helfen Ihnen, das Gelernte direkt anzuwenden:

  • Starten Sie mit kleinen, konkreten Schritten statt mit dem großen Ziel
  • Setzen Sie sich realistische Zeitrahmen – Veränderung braucht Zeit
  • Dokumentieren Sie Ihren Fortschritt – das motiviert und zeigt was funktioniert
  • Holen Sie bei Bedarf Unterstützung – von Fachleuten oder der Community
  • Seien Sie geduldig mit sich selbst – jeder Fortschritt zählt