Die Energiepreise bleiben auch 2026 auf einem hohen Niveau. Doch mit den richtigen Maßnahmen lassen sich die Heizkosten deutlich senken – ohne auf Wärme und Komfort zu verzichten.
Die richtige Raumtemperatur einstellen
Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie. Empfohlen werden 20 bis 22 Grad im Wohnzimmer, 16 bis 18 Grad im Schlafzimmer und 18 bis 20 Grad im Bad. Flure und selten genutzte Zimmer dürfen kühler bleiben – hier reichen 16 Grad.
Thermostate richtig nutzen
Programmierbare Thermostate oder smarte Heizkörperventile sind eine lohnende Investition. Sie senken die Temperatur automatisch ab, wenn Sie schlafen oder nicht zuhause sind. Viele Modelle amortisieren sich bereits innerhalb einer Heizsaison.
Richtiges Lüften spart Energie
Dauerlüften über Kippfenster ist eine der größten Energiefallen. Besser: kurzes, intensives Stoßlüften drei- bis fünfmal täglich für fünf bis zehn Minuten. Das verhindert Schimmel und spart gleichzeitig Heizenergie.
Wärmedämmung im Alltag verbessern
- Vorhänge und Rollos nachts schließen – reduziert Wärmeverlust durch Fenster um bis zu 40 Prozent
- Türen zu kalten Räumen geschlossen halten
- Zugluftstopps unter Türen anbringen
- Heizkörper freihalten – keine Möbel davor stellen
Hydraulischer Abgleich und Wartung
Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass alle Heizkörper gleichmäßig versorgt werden. Das spart bis zu 15 Prozent Energie und wird in vielen Bundesländern gefördert.
Heizkörper entlüften
Gluckert oder rauscht es in den Heizkörpern? Dann steckt Luft im System. Mit einem Entlüftungsschlüssel lässt sich das Problem in wenigen Minuten selbst beheben.
Förderprogramme nutzen
Das BAFA fördert energetische Sanierungen, neue Heizungsanlagen und smarte Systeme. Informieren Sie sich rechtzeitig, bevor Sie investieren.
Weitere Tipps für einen effizienten Haushalt finden Sie in unserem Ratgeberbereich.
Tipp: Vergleichen Sie jährlich Ihren Energievertrag. Mit diesen Maßnahmen können Sie Ihre Heizkosten um 20 bis 30 Prozent senken – ganz ohne Komfortverlust.
