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Hunde-Ernährung: Was ins Futter gehört und was nicht

Januar 24, 2026 Redaktion SeiSmart
Hunde-Ernährung: Was ins Futter gehört und was nicht

Eine ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für die Gesundheit und Langlebigkeit Ihres Hundes.

Die Grundlage: Eiweißreiche Ernährung

Hunde sind Fleischfresser, die sich an eine gemischte Kost angepasst haben. Proteine sollten den größten Teil der Ernährung ausmachen. Hochwertige Hundefutter enthalten mindestens 25-30 Prozent Rohprotein.

Was Hunde essen dürfen

  • Mageres Fleisch (Hühnchen, Rind, Pute, Lamm)
  • Fisch (Lachs, Hering) – liefert Omega-3-Fettsäuren
  • Gekochte Eier – wertvolles Eiweiß
  • Karotten, Zucchini, Kürbis – ballaststoffreich

Was Hunde nicht fressen dürfen

  • Schokolade und Kakao – enthalten Theobromin, hochgiftig
  • Zwiebeln und Knoblauch – schädigen die roten Blutkörperchen
  • Trauben und Rosinen – können zu Nierenversagen führen
  • Xylitol – lebensgefährlich
  • Rohes Schweinefleisch – Aujeszky-Virus-Gefahr

Vorsicht bei Knochen

Rohe Knochen sind in der Regel unbedenklich. Gekochte Knochen können splittern und innere Verletzungen verursachen.

Die richtige Futtermenge berechnen

Als Faustregel gilt: Ein erwachsener Hund benötigt täglich etwa 2 bis 3 Prozent seines Körpergewichts an Futter. Ein 10 kg schwerer Hund braucht also 200 bis 300 Gramm täglich.

Trockenfutter, Nassfutter oder BARF?

Es gibt kein universell bestes Futter. Wichtig ist die Qualität der Zutaten und die Vollständigkeit der Nährstoffe.

Mehr Tipps zur Haltung und Pflege Ihres Hundes finden Sie in unserem Bereich Tierwelt.

Fazit: Gutes Futter ist die beste Prävention gegen Krankheiten. Achten Sie auf hochwertige Zutaten und die richtige Menge.

Häufige Fehler vermeiden

Selbst gut gemeinte Tierhalter machen manchmal Fehler. Die häufigsten lassen sich leicht vermeiden wenn man sie kennt. Informieren Sie sich regelmäßig über neue Erkenntnisse aus der Tiermedizin und Verhaltensforschung.

  • Zu wenig Sozialisierung in der Jugendphase – prägt das Tier fürs Leben
  • Anthropomorphisierung – Tiere nach menschlichen Maßstäben bewerten
  • Inkonsistente Regeln – Tiere brauchen klare, gleichbleibende Strukturen
  • Tierarztbesuche zu lange hinauszögern – früh erkennen spart Leid und Kosten