Reizhusten: Symptome, Ursachen und wirksame Hausmittel!

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Reizhusten: Symptome, Ursachen und wirksame Hausmittel!

Gerade nachts kann er zur Qual werden: Hartnäckiger Reizhusten hält wach und Hustenanfälle nehmen den Atem. Dabei fühlen sich die Betroffenen oft um den heilenden Schlaf gebracht. Wie erkennt man Reizhusten? Was unterscheidet ihn von anderen Hustenvarianten? Welche Hausmittel helfen? Diese Fragen beantworten die folgenden Zeilen.

Symptome von Reizhusten

  • Reizhusten klingt oft bellend und tief. Ein Pfeifen in der Lunge, Hustenanfälle und Kurzatmigkeit sind seine Symptome.
  • Mit Reizhusten einher können Erbrechen, Fieber, Müdigkeit und Schmerzen in der Brut gehen.
  • Bei Reizhusten wird im Gegensatz zum sogenannten produktiven Husten kein Schleim ausgestoßen. Das sind Sekrete, die sich in Folge von Infektionen in den Bronchien festgesetzt haben. Der produktive Husten löst und entfernt ihn.

Was verursacht Reizhusten?

  • Auch wenn Husten allgemein sehr quälend sein kann, ist er ein wichtiger Schutz- und Reinigungsmechanismus des Körpers. Husten ist auf der einen Seite ein Schutzreflex, aber auf der anderen Seite häufig ein Symptom, das auf eine Krankheit hinweist.
  • Reizhusten ist ein trockener Husten, der sich nicht selten zu Hustenanfällen ausweitet. Oft wird er durch Erkältungsviren verursacht. Meist tritt er zu Beginn oder am Ende einer Erkältung auf. In der Zwischenzeit entwickelt er sich oft zu dem sogenannten produktiven Husten.
  • Auch Reizungen der Lunge, durch Staub oder andere Schadstoffe, kann Reizhusten verursachen. Trockene Luft, Rauchen und allergische Reaktionen sind ebenfalls Auslöser für Reizhusten sein.
  • Einige Medikamente haben Reizhusten als Nebenwirkungen. Dazu gehören unter anderem Mittel gegen Bluthochdruck, Schmerz- und Rheumamittel. Wer schnell unter Husten leidet, sollte daher den Beipackzettel genau lesen.
  • Geht der Reizhusten trotz Behandlung nicht weg, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Reizhusten kann schnell zu einer ernsthaften Bronchitis führen. Auch für eine Lungenembolie oder andere ernste Lungenerkrankungen kann Reizhusten ein Anzeichen sein.

Hausmittel gegen Reizhusten

  • Kräutertee hilft gegen Reizhusten. Besonders wirksam sind Aufgüsse von Süßholzwurzel, Efeu und Fenchel. Thymian, Isländisch Moos und Spritzwegerich helfen ebenfalls. Der Vorteil des Tees ist zusätzlich, dass der Flüssigkeitshaushalt des Körpers aufgefüllt wird.
  • Zwiebelsaft ist ein altbewährtes Hausmittel. Damit schneidet der Betroffene mehrere Zwiebeln in Würfel und überstreut sie mit etwa vier Teelöffeln Zucker: Das Gemisch muss über Nacht in einem abgedeckten Behälter warm gelagert werden. Am nächsten Tag kann der Saft, der süßlich schmeckt, getrunken werden. Dieses Hausmittel eignet sich besonders für Kinder.
  • Lutschen von Bonbons und Pastillen verringert die Symptome. Im Handel frei erhältlich sind zahlreiche verschiedene Sorten, gerade Fenchel-, Thymian-. Salbei-, Pfefferminz- oder Anisprodukte sind dabei sehr wirksam. Das Lutschen sorgt ebenfalls für mehr Speichelfluss, der die Schleimhäute wiederum befeuchtet.
  • Befeuchten der Schleimhäute wirkt lindernd. Dabei kann man den Raum allgemein mit Tüchern oder einer Schale Wasser auf der Heizung befeuchten oder aber auch direkt Dampfbäder machen. Öle aus Salbei, Eukalyptus, Fenchel, Weihrauch und Lavendel wirken dabei unterstützend.
  • Erkältungsvollbäder helfen ebenfalls bei Reizhusten. Oft sind die Badezusätze mit den bereits erwähnten Kräutern versehen. Doch Vorsicht: Vollbäder können sich auf den Kreislauf auswirken und sollten daher nicht ohne Aufsicht vorgenommen werden.
  • Ein Brustwickel aus Quark ist ein weiteres Hausmittel. Ein Tuch mit Quark etwas einen halben Zentimeter dick bestreichen, um die Brust wickeln und während der Nacht tragen.
  • Füße erwärmen! Sind die Füße kalt, sinkt auch die Temperatur in den Rachen- und Mundschleimhäuten. Die Folge ist eine schlechte Durchblutung und Austrocknung. Dadurch können sich noch besser Bakterien und Viren ansiedeln.
  • Ein Kartoffel-Tuch beruhigt die Schleimhaut. Dafür ein paar Kartoffeln mit Schale kochen, auf ein Tuch legen und zerdrücken. Das Tuch auf die Brust legen, bis es kalt ist. Die Wärme beruhigt und der trockene Husten wird gelöst.
  • Auch Mandeln helfen. Ein Dutzend von ihnen sollte über Nacht in Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie mit etwas Zucker und Butter zerkleinert. Davon sollte mehrmals am Tag etwa zwei Teelöffel gegessen werden.
  • Viel Trinken, mindestens 2 Liter am Tag, hilft allgemein. Ein sehr gutes Getränk ist Sanddornsirup. Dieser sollte in einem Verhältnis von 1:6 mit warmem Wasser gemischt werden. In Sanddorn ist viel Vitamin C vorhanden, dass nebenbei auch das Immunsystem stärkt.
  • Entzündungshemmend wirkt Meerrettich. Davon zwei Esslöffel reiben, mit Zitronensaft und etwas Honig misch und für einen Stunden ziehen lassen. Von diesem Sirup sollte alle drei Stunden ein Teelöffel eingenommen werden.
 


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